Dravengard ist eine ständisch geprägte Feudalgesellschaft. Krone und Adel stehen an der Spitze, während der größte Teil der Bevölkerung auf dem Land lebt. Städte gewinnen wirtschaftlich an Bedeutung, bleiben aber gegenüber Dörfern und Landgütern die Ausnahme.
Von etwa 1,5 bis 1,8 Millionen Einwohnern leben ungefähr 85 Prozent auf dem Land. Herkunft und Besitz bestimmen viele Möglichkeiten, die gesellschaftlichen Grenzen sind jedoch nicht völlig geschlossen. Ein Soldat kann zum Ritter aufsteigen, ein erfolgreicher Bürger kann wohlhabender sein als ein kleiner Adeliger.
Die allgemeine Umgangssprache ist Dravisch. Lesen und Schreiben sind vor allem unter Geistlichen, Adeligen, Kaufleuten und städtischen Bürgern verbreitet. Ein allgemeines Schulwesen gibt es nicht; Kirchen, Klöster, Zünfte und private Lehrer übernehmen die Ausbildung.